Haus- und Stallbrand, Grüsch

Haus- und Stallbrand, Grüsch
30. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Ein Brand in Überlandquart löste einen Grosseinsatz aus.

Alarmierung

Um 18:03 Uhr wurden wir mit der Meldung “Stall in Vollbrand” nach Überlandquart in Grüsch alarmiert. Auf Grund dieser Meldung wurde entschieden, sofort die gesamte Feuerwehr Vorderprättigau und den Ersteinsatz der Feuerwehr Landquart nach zu alarmieren. Breits auf der Anfahrt sahen wir von weither den Brand.

Erste Massnahmen

Als wir 10 Minuten später vor Ort waren, standen bereits der ganze Stall und zwei Drittel des Wohnhauses in Vollbrand. Anwesende Personen bestätigten uns, dass keine Personen mehr in den Gebäuden, aber drei Kälber noch im Stall sind. Wir versuchten eine Rettung der Tiere, aber die enorme Hitze liess dies nicht zu. Darauf konzentrierten wir uns auf das Halten der Geräten und Gebäude in der Nähe.

Wasssertransport

Das ganze Gebiet Überlandquart verfügt über keine Löschwasserversorgung. Schon auf der Anfahrt wurde der Aufbau eines Wassertransportes ab der Landquart befohlen. Die Distanz vom Talboden bis zum Einsatzort beträgt ca. 1,7 Kilometer. Die Feuerwehr Landquart unterstütze uns dabei mit Personal, Tanköschfahrzeug, einer Löschpumpe der Schweizer Armee, Schlauchverleger und Motorspritzen. Der Wassertransport war aufwändig und benötigte entsprechend Zeit.

Löscharbeiten

Als der Wassertransport erstellt war, bekämpften wir den Brand mit mit zwei Tanklöschfahrzeugen, Autodrehleiter und Kleinlöschfahrzeugen. Dabei unterstütze uns die Feuerwehr Landquart ebenfalls tatkräftig. Die Löscharbeiten dauerten bis früh in den Morgen.

Einsatzmittel

Die Feuerwehr Vorderprättigau stand mit 60 Feuerwehrleuten, Tanklöschfahrzeug, Pionierfahrzeug, zwei Kleinlöschfahrzeugen, Kommandofahrzeug, 5 Motorspritzen und Schlauchverleger im Einsatz. Die Feuerwehr Landquart unterstützte uns mit 40 Feuerwehrleuten zwei Tanklöschfahrzeugen, Autodrehleiter, Kommandofahrzeug, Wechsellader, Löschpumpe und Schlauchverleger.

Der grösste Dank gebührt unseren Feuerwehrfrauen- und männer, die mit unermüdlichen Einsatz gekämpft haben. Wir danken der Feuerwehr Landquart für die professionelle Unterstützung und die Kooperation; der Kantonspolizei für die Gesamteinsatzleitung und der Gemeinde Grüsch für die Betreuung der Einsatzkräfte.

Unsere Gedanken sind jetzt bei der geschädigten Familie, wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.